Kennst du  die Geschichte der australischen Krankenschwester Bronnie Ware?

Sie hat durch ihre Arbeit in einem Hospiz viele Menschen in ihren letzten Tagen begleitet, mit ihnen geredet und ihnen Trost gespendet. Irgendwann ist ihr aufgefallen, dass sterbende Menschen erstaunlich oft die gleichen Dinge bereuen. Und ausgehend von dieser tiefen Erkenntnis hat sie ein unglaublich wertvolles Buch geschrieben. In diesem Buch geht es um die 5 häufigsten Dinge, die sterbende Menschen sich selbst am Lebensende vorwerfen.

Das Traurige ist, dass diese Menschen keine Chance hatten, noch etwas zu ändern. Sie wussten, was sie hätten anders machen sollen. Aber es war keine Zeit mehr dazu. Bei dem Gedanken werde ich traurig.  Denn die Zeit ist leider begrenzt ,  und Paar Jährchen haben wir schon hinter uns. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich jedenfalls möchte am Ende meines Lebens nicht bereuen und das Gewissheit haben: Ich habe mein Leben gut gelebt.

Deswegen ist es für mich sehr hilfreich, diese 5 großen Reue-Punkte immer im Bewusstsein zu behalten. Die 5 Punkte sind:

  1. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.“
  2. „Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet und mich mehr um meine Familie gekümmert.“
  3. „Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken.“
  4. „Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen Freunden besser gehalten.“
  5. „Ich wünschte, ich hätte mir selbst erlaubt, öfter glücklich zu sein und das Leben.
Ich möchte dir 11 Geheimnisse verraten um noch glücklicher zu werden.

1. Nehme dir Auszeit

Im Alltag laufen wir stets im „Autopilot-Modus“. Wir haben unsere Verpflichtungen und nehmen vieles leider nicht mehr so bewusst wahr. Denn wir sind in unsere Routine gefangen und machen täglich fast das gleiches. Unser kostbare Lebenszeit huscht an uns vorbei.

Die Urlaubszeit ist hingegen eine der Phasen, wo wir mal ganz bewusst eine „Auszeit“ nehmen können. Um sich vom Alltag zu erholen und die Batterien wieder aufzuladen. Im Optimalfall ist der Urlaub auch eine Zeit, in der wir einmal größere Distanz zu unserem normalen Alltag aufbauen. Und genau das bietet uns auch die Chance, uns selbst ein wenig zu reflektieren. Und unser eigenes Leben mal aus der Vogelperspektive zu betrachten.

2. Sei Dankbar!

Stelle dir folgende Fragen um bewusst zu werden wie Reich du bist an allem was du hast.

• Was genieße ich in meinem Leben?

• Was ist gut in meinem Leben?

• Was mag ich an meinem Leben?

• Welche (auch selbstverständlichen) Dinge würde ich vermissen, wenn sie weg wären?

• Was haben viele Menschen in anderen Ländern nicht, das ich habe?

• Vor welchen Dingen wurde ich bisher verschont?

• Welche Privilegien würde ich vermissen, wenn ich sie verlieren würde?

• Welche Menschen würde ich vermissen, wenn sie nicht mehr da wären?

• Wofür würde ich kämpfen, wenn diese Dinge bedroht wären?

• Bereiche in denen ich suchen kann: Finanzen, Gesundheit, Körper, Beruf, Erfahrungen, Menschen, Land, Ort, Natur oder Lebensumstände.

3. Dein Blick aufs Positives Fokussieren.

Wenn du in einer solchen Negativspirale steckst, dann atme Tief ein und aus, und schreibe deiner bisherigen Erfahrungen auf. Welche Eigenschaften hast du, durch dieser Erfahrung an dir entdeckt?  Mach dir deine Erfolge bewusst!  

Erfolge sind auch die verrückten Erfahrungen , die du gemacht hast. Deine Talente,  Die Hürden, was du überwunden hast usw. und genau das macht dich zu besondere Persönlichkeit die du heute geworden bist. Unverwechselbare Wesen.

Das sind die Erfahrungen , die dir Mut und Selbstvertrauen schenkt.  Und dir  immer wieder zeigt was du schon alles und allein geschafft hast. Du darfst dich glücklich schätzen.

4. Nutze das 80/20 Prinzip

Mache die 20% der eigenen Anstrengungen für 80% deines persönlichen Erfolges für verantwortlich. Deswegen konzentriere dich auf das wesentliche im Leben. 

 Frage dich welche dein Talent/ Tätigkeit zu den 20% gehört? Und welche überflüssig ist?

Sage nein zu allem was dich in deinem Glück nicht fördert. 

Gewinne mehr Lebenszeit in dem du dich auf das wesentliche konzentrierst. 

Im Grunde geht es darum, alle Stolpersteine weg zu lassen die dir nichts bringen. 

5. Arbeite an deiner Lebenseinstellung und Glaubenssätze

Wir haben leider manchmal Vorurteile gegenüber alles und allem, was uns leider im Leben einschränkt.

1. Beispiel : Wegen Mangelnde Selbstvertrauen traust du dich nicht bestimmten Beruf auszuwählen, anstatt dessen bleibst du ein demJob was dich runterzieht und depressiv macht.

2. Beispiel: Du erlaubst dir nicht reich zu werden, weil du unbewusst denkst „ geld ist böse und alle Reichen sind Charakterlos“

Solche und viele andere Beispiele können dich gegenüber Glücklich sein beschränken. Wenn du dieser aber erkennst und zum positiven änderst, dann wird sich plötzlich die neue Türen öffnen. Die Möglichkeiten werden automatisch grösser, weil du Chancen erkennen wirst, was du vorher übersehen hattest.

Ein Positiver Glaubenssätze wie

 „ Alles geschieht zum meinem Wohl“

„ Universum kümmert sich um mich „

„ Glück ist auf meiner Seite“

Tipps wie du deinen Glaubenssatz ändern kannst.

1. Prüfe die Allgemeingültigkeit.

Zb. A) „ Alle Männer sind Schweine“.  Frage dich. B) „ Wie viele Männer kenne ich denn“? A) „ 5-6“ B)   Und „ Wie viele Männer gibt es auf der Erde“? A) „ über 3 Milliarden“.B)  „ Also nur weil du 6-7 Männer kennen gelernt hast, scharrst du alle unter einem Kamm ?“ „ Ist es ein Vorurteil ? Oder Feststellung „?

– Wie viele Menschen kennst du die so sind?

– Sind wirklich alle so?

– Gibt es auch Gegenbeispiele ?

2. Prüfe die Glaubwürdigkeit der Quelle:

Beispiel: Reiche Leute sind gierig, fies und arrogant.

A: Von wem weiß ich, dass reiche Leute fies sind?

B: Mein Großvater hat das immer gesagt, dass ein Kamel eher durch ein Nadelöhr kommt als ein reicher Mensch in den Himmel.

A: Und wie viele reiche Leute kannte dein Opa? Könnte er das beurteilen oder war es bei ihm auch nur ein Vorurteil?

B: Wahrscheinlich kannte er nicht so wirklich viele reiche Leute und er konnte es wahrscheinlich auch nicht wissen.

A: Und wo hast du das noch her?

B: Das liest man doch jeden Tag in der Zeitung und sieht es im Fernsehen.

A: Und wie glaubwürdig sind diese Quellen? Kommt es bei diesen Quellen darauf an, die Wahrheit zu zeigen oder Storys zu verbreiten, die die Leute unterhalten

B: Ja, du hast recht. Die Medien verbreiten in den meisten Fällen viele Unwahrheiten aus.

Diese Fragen werden dir helfen, die Glaubwürdigkeit deiner Quellen zu überprüfen:

  • Woher habe ich den Gedanken, dass …?
  • Wie kommt diese Person darauf, dass …?
  • Kann es sein, dass er/sie das nur behauptet, weil…?
  • Wie glaubwürdig ist die Quelle …?
  • Gibt es stichhaltige Beweise, dass …?

3. Prüfe, welchen Einfluss dieser Glaubenssatz auf dein Leben hat.

Als Nächstes können wir dann noch schauen, welchen Einfluss die Einstellung auf unser Leben hat: Wie handeln wir gewohnheitsmäßig (bewusst und unterbewusst) ausgehend von dieser Einstellung?

Beispiel: Reiche Leute sind gierig, fies und arrogant.

A: Welchen Einfluss hat die Einstellung, dass alle reichen Menschen fies sind, auf dein Leben? Macht dich diese Einstellung glücklich? Hilft dir diese Einstellung in deinem Leben?

B: Wenn ich es mir recht überlege, dann hat es die folgenden Auswirkungen:

• Ich verachte reiche Leute und ziehe viel Bestätigung daraus, dass ich weiß, dass mir Geld nicht wichtig ist und dass ich ein integerer Mensch bin, weil ich nicht durch Geld korrumpiert bin. (Achtung! Hier habe ich noch eine einschränkende Einstellung gefunden: Geld korrumpiert.)

• Das hat natürlich zur Folge, dass ich bewusst und unbewusst alles dafür tue, dass Geld nicht lange bei mir bleibt, weil ich ja um Himmels willen nicht auch reich und damit fies werden will.

• Und das hat zur Folge, dass ich oft finanzielle Schwierigkeiten habe und mir oft wegen Geld Sorgen mache.

• Ich kann mir vieles nicht leisten, was ich gerne hätte.

• Ich würde beruflich gerne umsatteln, aber ich habe nicht genug Geld, um die Übergangszeit zu überstehen.

• Ich glaube, es gibt noch ganz, ganz viele negative Auswirkungen …

Diese Fragen können dir helfen, zu prüfen, welchen Einfluss die Einstellung auf dein Leben hat …

• Welchen Einfluss hat diese Einstellung auf mein Leben?

• Wie macht sich diese Einstellung in meinen Beziehungen bemerkbar?

• Inwiefern schränkt mich diese Einstellung ein?

• Was bleibt mir aufgrund dieser Einstellung oder dieses Vorurteils verwehrt?

4. Frage dich, wie dein Leben wäre, wenn du die Einstellung loslassen würdest.

Beispiel: Reiche Leute sind gierig, fies und arrogant.

A: Wie wäre dein Leben, wenn die Einstellung, dass reiche Menschen fies sind, keine Auswirkungen mehr auf dein Leben hätte? Wie wäre es, wenn du dieses Denken einfach loslassen würdest? Wie würdest du dich dann fühlen? Wie würdest du dann handeln? Was würde sich ändern?

B: Ich glaube, das könnte viele Auswirkungen haben:

• Ich würde mir selbst die Chance geben, auch zu ein bisschen Wohlstand zu kommen.

• Ich könnte ein leuchtendes Beispiel dafür werden, wie man reich und freundlich, mitfühlend und liebenswert ist.

• Ich würde den Menschen vorurteilsfreier begegnen und ich würde damit viel öfter interessanten Chancen über den Weg laufen, zu Wohlstand zu gelangen.

• Mein Leben würde einfacher und leichter werden, weil ich mir nicht mehr so viel Sorgen um Geld machen würde.

• Ich hätte viel mehr Möglichkeiten, mein Leben bewusst zu gestalten.

• Ich glaube, wenn ich weitersuche, dann finde ich noch viel, viel mehr positive Auswirkungen.

• Diese Fragen können dir helfen, herauszufinden, wie dein Leben ohne diese Einstellung wäre:

• Was wäre anders, wenn ich diese Einstellung nicht hätte?

• Welche Möglichkeiten würden sich mir bieten, wenn ich dieses Vorurteil ablegen könnte?

• Inwiefern würde ich mich anders verhalten, wenn ich das nicht denken würde?

• Was würde es in meinen Beziehungen/im Berufsleben/im Alltag verändern, wenn ich diese Einstellung nicht hätte?

• So findest du deine Glaubenssätze raus. Achte auf die Sätze die so oder ähnlich anfangen.

• Ich bin zu alt für … und deswegen …

• Dazu bin ich zu jung und deswegen …

• Ich bin zu X und deswegen …

• Ich bin nicht X genug und deswegen …

• Menschen sind …

• Das Leben ist …

• Chefs sind …

• Meine Kollegen sind …

• Männer sind …

• Frauen sind …

• usw.

5. Fordere deine Sinne heraus

Unser Körper, Geist und Seele freut sich unheimlich über Herausforderungen. Um unser Kreativitätspotenzial aufrechtzuerhalten, sollten wir sie ständig in Bewegung halten und ihnen Herausforderungen geben. Dies tun wir, indem wir unsere verschiedenen Sinne trainieren, unsere Fähigkeiten ausbauen und Neues lernen. Schaue also, dass du ständig eine Handvoll Hobbys hast, die dir Freude bereiten un die verschiedenen Bereiche in deinem Gehirn zu aktivieren und zu trainieren.

Mein Tipp: Lerne neue Instrumente, Sportarten, Sprachen, Handarbeiten, Tätigkeiten etc. Beginne zu malen, zu singen, zu tanzen, Ect. Die Welt hat so viel zu bieten und du kannst als Mensch so viel ausprobieren. Nutze deine Zeit auf der Erde sinnvoll und lerne so viel wie möglich von dem, was dich interessiert!

6. Sorge für Abwechslung

Damit wir auf unsere Lebensfragen kreative Antworten finden können, kann die Abwechslung ein hilfreicher Unterstützer sein. Nur wenn unser Wesen „in Fahrt“ ist, finden wir clevere Ideen dafür, was wir als Nächstes machen möchten. Es kann also sinnvoll sein, nicht nur seine verschiedenen Sinne herauszufordern, sondern auch ständig Neues zu erleben. Besichtigungen, Ausstellungen, Konzerte, Seminare, Vorträge, Workshops, Kurse und Festivals bieten dafür abwechslungsreiche Möglichkeiten und kosten auch nicht immer (viel) Geld. Auch komplett ohne Geld ist es nur eine neue Übung für deine Kreativität, durch die Straßen zu gehen, um Neues zu erleben (Großstädte eignen sich sehr gut dafür). Auch reicht es schon aus, neue Städte oder Stadtteile zu erkunden.

Abwechslung haben wir aber auch dann, wenn wir die gewohnten Dinge im Alltag ändern. Wie wäre es mit einem neuen Geschäft zum Einkaufen? Wie wäre es mit einer neuen Ernährungsform (vegan, vegetarisch, Rohkost)? Wie wäre es mit einem neuen Weg zur Arbeit? Versuche einfach, die Dinge zu ändern, an die du dich gewöhnt hast. Der Vorteil dabei ist, dass unser Geist und Verstand fit bleiben, wenn sie ständig herausgefordert werden und sie sich an neue Situationen anpassen müssen. So bleibst du auch innerlich vital und jung!

7. Vernetze dich

Die Kontakte zu deinen Mitmenschen sind dein Ein und Alles. Sie beeinflussen, ob du ein Leben in langweiliger Routine führst oder ob dich das Leben herausfordert. Wenn dich das ständige „Filmeschauen“ und „In-der-Kneipe-Trinken“ auch so langweilt, mach dich auf und lerne neue Leute kennen. Wünsche dir Menschen, von denen du lernen kannst und die für dich sinnvolle Begleiter deines Lebens sind. Du erkennst diese Menschen immer dann, wenn du dich zu ihnen hingezogen fühlst, auch wenn du es nicht logisch erklären kannst. Sei offen für diese Menschen und nutze die Gelegenheit, wenn sie in dein Leben treten.

Mein Tipp: Du kannst diesen Prozess beschleunigen, indem du dir überlegst, wo du diese Menschen finden könntest. Besuche die passenden Veranstaltungen und Orte, um neue Menschen anzusprechen und kennenzulernen. Das geht auch in jeder alltäglichen Situation: In der Bahn, auf einer Parkbank, im Café und selbst auf der Straße ist es erlaubt, „wildfremde“ Menschen anzusprechen, die man rein von ihrer äußerlichen Erscheinung her interessant findet. Dies ist auch eine gute Übung, um Ängste zu überwinden und neuen Mut zu schöpfen. Denn du wirst dabei feststellen, dass sich die meisten Menschen über deine Kontaktaufnahme freuen und gerne ein nettes Gespräch mit dir führen wollen.

So wage dich hinaus in die Fremde und ins Unbekannte, um neue hilfreiche Menschen kennenzulernen. Sei stets mit den Menschen zusammen, die bereits etwas von dem haben, was du dir für dich wünschst.

8. Höre auf dein Bauchgefühl

Immer wenn wir verkrampft über eine Lösung grübeln, ist der Kanal der Kreativität verstopft. Kreativität, die uns bei der Aufgaben- und Sinnsuche helfen kann, kommt in den Momenten, in denen wir beginnen loszulassen und uns von jeglichem Druck befreien. Versuche also nicht etwas zu erzwingen, sondern öffne dich für den Fluss des Lebens. Lasse dich leiten von deinem Bauchgefühl. Dieses wirst du immer besser hören und verstehen lernen, je weniger du grübelst. Das bedeutet nicht, dass du deinen Kopf gar nicht mehr einsetzen sollst! Meist ist es so, dass wir ein (Bauch-)Gefühl dafür haben, was wir als Nächstes tun sollten. Dann brauchen wir den Kopf nur noch dafür, um unser Vorhaben zu strukturieren, zu planen und schlussendlich umzusetzen.

Mein Tipp: Wenn du zu viel denkst, ist es eine gute Übung, eine gewisse Zeit lang mal deinem Bauchgefühl nachzugehen. Das bedeutet, du hörst weniger auf deine rationalen Gedanken und tust eher das, was dir dein Gefühl im Bauch zu sagen versucht. Dann wirst du ganz schnell merken, dass dir dein Bauchgefühl wertvolle Lebensmomente und Erfahrungen schenkt. Es leitet dich nämlich zu den Situationen, die für deine persönliche Weiterentwicklung wichtig sind; es bringt dich mit den Menschen zusammen, an denen du wachsen kannst. Vertraue auf deine Gefühle und nutze deinen Verstand, um diese Ideen in die Tat umzuwandeln.

9. Bereise die Welt

Dieser Rat dürfte nichts Neues für dich sein, jedoch ist er einer der wichtigsten. Es ist unglaublich und unvorhersehbar, wie viel wir für unser Leben lernen, wenn wir einfach nur unseren Rucksack packen und losziehen. Ja, du hast richtig gehört, „Rucksack packen“. Ich rede hier nicht von einem All-inclusive-Urlaub mit Hotel, bei dem man die meiste Zeit am Strand liegt und sich vielleicht mal zu einer Stadtbesichtigung überreden lässt. Wenn ich zurückblicke, habe ich aus solchen Urlauben nichts gelernt! Wirklich nichts!

Stecke dir ein Ziel, das du erreichen möchtest. Packe deinen Rucksack mit den Dingen, die du wirklich benötigst. Plane nicht den genauen Reiseverlauf. Versuche, dich auf das Leben zu verlassen. Nimm vielleicht ein Zelt mit, damit du auch unterwegs ein Notfall-Zuhause hast. Versuche so wenig Geld wie möglich auszugeben. Nutze das Wandern, das Fahrrad oder das Trampen, wenn du dich fortbewegen möchtest. Erst wenn du versuchst, dich ohne Geld fortzubewegen, wirst du damit konfrontiert, mit dem Leben und den Menschen einen wahren Kontakt aufzubauen. Und das sind schließlich diejenigen, von denen man auf so einer Reise sehr viel lernen kann. Deshalb und auf diese Weise bildet reisen!

10. Gehe in die Stille

In unserer hektischen Welt fehlt oft etwas Wichtiges: Stille; ein Ort, an dem nichts mehr zu hören ist; an dem wir nur noch sind. Wozu brauchen wir Stille? Stille ist der beste Spiegel, wenn du erfahren willst, wer oder was du wirklich bist. Wir können uns zu jeder Zeit mit einer Tätigkeit beschäftigen; uns den Einflüssen aussetzen und Musik hören, lesen, Fernsehen schauen und belanglose Gespräche führen. All das lenkt uns jedoch von uns selbst ab. Wenn ich mal nichts tue, aber wirklich nichts tue; nichts konsumiere und nichts mache, sondern einfach nur dasitze, dann werde ich mit der Stille und im gleichen Moment mit mir selbst konfrontiert. Die Frage nach deinem Sinn des Lebens hat sich erledigt, sobald du diese Stille in vollen Zügen genießen kannst. Denn, wenn sich die Stille im Außen irgendwann auf dein Inneres auswirkt und auch dein Geist und dein Verstand stiller werden, dann hast du die Möglichkeit, die Sprache des Lebens verstehen zu können. Diese wird dich ganz automatisch zu deinem Lebenssinn führen. Sei also täglich in der Stille.

Gehe an deinen Lieblingsort in der Natur, im Park oder setze dich in der Stille zu Hause hin, und nimm einfach nur wahr, was (in dir) passiert. Versuche, die Stille zu genießen, in vollen Zügen.

11. Beginne zu lieben

Du willst deinen Lebenssinn erfahren? Dann beginne, das Leben zu lieben. Dir wird nur von den Dingen und Menschen etwas gegeben, die du liebst. Ich rede hier nicht von Verliebtsein oder Partnerschaft. Ich rede von universeller Liebe.

Wenn du nun vom Leben wissen willst, was deine Bestimmung ist und was dein Sinn im Leben ist, dann beginne, das Leben zu lieben. Das Leben beginnt zuerst bei dir selbst. Schätze deinen Körper, mach dir selbst Komplimente, verneige dich vor deinem Spiegelbild, sei einfach nett zu dir. Auch Selbstliebe will gelernt sein. Selbstliebe hat nichts mit Egoismus zu tun. Denn aus der Liebe zu dir selbst hast du auf natürliche Weise das Bedürfnis, diese Liebe mit deiner Umwelt und deinen Mitmenschen zu teilen.

Es braucht dafür Zeit, Geduld und Mut. Es sollte für dich jedoch keine Rolle spielen, wie lange es dauern wird, bis du deinen Sinn des Lebens erfährst. Es sollte dir ehrlich gesagt egal sein. Denn jeder Druck und jede Erwartung, die du an das Erreichen eines Ziels setzt, wird dich in deiner jetzigen Situation festhalten. Ja, das ist ein komisches Gesetz. Aber anscheinend lässt sich das Leben ebenso wenig (gern) unter Druck setzen wie wir Menschen.

Beginne dich und das Leben zu lieben. Teile mit, dass du jetzt den nächsten Schritt machen willst. Sprich mit dem Leben. Und dann habe Geduld. Achte auf die Zeichen und habe dann den Mut, wenn die Zeichen kommen. Wenn dein Bauchgefühl sagt, du solltest etwas tun, dann vertraue darauf und habe den Mut, diesen Schritt zu gehen. Ich sage dir aus eigener Erfahrung, diese Überwindung der Angst zahlt sich doppelt und dreifach aus! Du wirst jetzt vielleicht noch keine Vorstellung davon haben, welches Lebensglück, welche Freude und welche Liebe für dich bereitstehen. Es liegt allein an dir, ob du diese empfangen möchtest. Erst wenn dein Verlangen nach wahrhaftiger Liebe und Erkenntnis groß genug ist, wirst du den Mut aufbringen, deine Angst zu überwinden.

12. Geniesse dein Leben.

Hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie Du noch intensiver Dein Leben geniessen kannst? Bestimmt! Ich mache das auch öfter mal und dabei habe ich festgestellt, dass wirklich meine Gedanken mein Leben beeinflussen. Wenn ich den ganzen Tag nur schlecht denke, was soll dann schon Gutes passieren. Aber das wichtigste ist, wir können jeden Tag aufs Neue unsere Gedanken neu gestalten und alte Wege verlassen, um neue zu betreten. Wir können jeden Tag beginnen und unser Leben genießen.

Entscheide dich fürs Leben die du liebst.

Das ist einfacher gesagt als getan. Denn meistens weisst Du genau, was Du nicht willst. Genau zu formuieren, das will ich so ind so haben und nicht anders fällt Dir oft schwer. Hier einige Fragen, um ein wenig Licht in Deine Wünsche zu bringen:

    • Denn was ist das, Dein Leben?
    • Was macht dein Leben aus?
    • Wie genau soll Dein Leben aussehen?
    • Wie kannst Du Dein Leben nach Deinen Vorstellungen ändern?
    • Welche Schritte sind dazu nötig?
    • Was musst aufgeben?
    • Wofür willst Du Dich entscheiden?
    • Wie verhinderst Du es, nicht den vermeintlichen Zwängen der Gesellschaft zu unterliegen?

Man kommt nicht drum herum, sich diese Fragen so konkret wie möglich zu beantworten. Und es ist alles andere als einfach darauf die richtigen Antworten zu finden. Außerdem ändern sich unsere Einstellungen im Leben immer mal wieder. Oder es passiert etwas, das uns zum Umdenken zwingt, uns verändert. Manchmal werfen uns Ereignisse aus der Bahn und wir müssen unseren Lebensentwurf umkrempeln. Aber aufgeben ist ein schlechter Plan. Dein Leben geht immer weiter, es steht nicht still. Verpasse sie nicht, denn Du hast nur ein einziges Leben. Auf dem Sterbebett kannst Du nur nichts mehr ändern oder rückgängig machen.

Gewinne Klarheit über Dein Leben

Hier ein paar Fragen, die Dir helfen sollen:

    • Was sind Deine Leidenschaften?
    • Bei welchen Tätigkeiten vergisst Du die Zeit?
    • Was ist Dir wichtig?
    • Welche Menschen sind Dir wichtig? Was gefällt Dir an ihnen?
    • Wen und was würdest Du mit auf eine einsame Insel mitnehmen? Warum?
    • Wie fühlt es sich an, wenn Du an Deinen Beruf, Deine Freunde, Deine Wohnung, Deine Hobbies… denkst?
    • Wo fühlst Du das?
    • Was will Dir dieses Gefühl sagen? Was bedeutet es für Dich?

Kauf Dir verschiedene Zeitschriften und schneide alles aus, was Dir gefällt und Dich spontan anspricht. Erstelle daraus eine Kollage. Diese hängst Du Dir auf. Reiseziele wohin du möchtest, Auto die du haben möchtest, gewünschte Liebesbeziehung/ Ehe, tolle Umgebung, traumhafte Wohnung ect. Alles was du dir vom herzen wünschst. 

Schaue sie es dir täglich an. Und bald wirst du überrascht sein von Ergebnissen. 

Ich hoffe dich damit bisschen inspiriert zu haben. 

Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende – Oscar Wilde

 

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